des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes kann keinen negativen Wert annehmen.
(2) Die Prognosen nach Absatz 1 sind nach dem Stand von Wissenschaft und Technik zu erstellen. Für die Prognose der Einnahmen nach Absatz 3 Nummer 1 ist der Durchschnitt der täglichen Abrechnungspreise für das Produkt Phelix Baseload Year Future an der Strombörse für das folgende Kalenderjahr zugrunde zu legen. Maßgeblich ist dabei der Handelszeitraum vom 16. Juni bis zum 15. September des laufenden Kalenderjahres.
(3) Einnahmen sind
1.
Erlöse aus der Vermarktung nach § 2,
2.
Zahlungen der EEG-​Umlage,
3.
Zahlungen nach § 57 Absatz 3 des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes, soweit die Saldierung nach § 57 Absatz 4 des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes für den Übertragungsnetzbetreiber einen positiven Saldo ergeben hat,
3a.
Zahlungen der Bundesrepublik Deutschland an die Übertragungsnetzbetreiber zur Absenkung der EEG-​Umlage nach § 60 Absatz 1 Satz 1 des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes,
3b.
Zahlungen der Bundesrepublik Deutschland an die Übertragungsnetzbetreiber zur Finanzierung der Anschlussförderung von Güllekleinanlagen nach Abschnitt 3a,
4.
positive Differenzbeträge aus Zinsen nach Absatz 5,
5.
Erlöse aus Rückforderungsansprüchen entsprechend den Vorgaben nach § 57 Absatz 5 oder auf Grund von nachträglichen Korrekturen nach § 62 des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes und aus Zahlungsansprüchen der Übertragungsnetzbetreiber nach Absatz 7,
6.
Erlöse aus Versteigerungen von Anbindungskapazitäten für Windenergieanlagen auf See nach § 17d Absatz 4 Satz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes,
7.
Erlöse aus der Abrechnung der Ausgleichsenergie für den EEG-​Bilanzkreis nach § 11 der Stromnetzzugangsverordnung,
8.
Erlöse auf Grund von Rechtsverordnungen nach § 88 oder § 88a des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes, die dort als Einnahmen im Sinne dieses Absatzes benannt werden,
9.
positive Differenzbeträge und Zinsen nach § 6 Absatz 3 der Erneuerbare-​Energien-Ausführungsverordnung,
10.
Zahlungen nach § 55 des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes und nach § 60 des Windenergie-​auf-See-Gesetzes und
11.
Zahlungen nach § 38d Absatz 5 des Erneuerbare-​Energien-Gesetzes.
(3a) Bei der Ermittlung der EEG-​Umlage nach Absatz 1 sind als Zahlungen nach Absatz 3 Nummer 3a die Haushaltsansätze zur Absenkung der EEG-​Umlage im Entwurf des Haushaltsgesetzes für das nachfolgende Kalenderjahr zu berücksichtigen, den die Bundesregierung nach § 29 Absatz 1 der Bundeshaushaltsordnung beschließt. Sofern im Haushaltsgesetz des dem Kalenderjahr nach Satz 1 vorangehenden Kalenderjahres eine Verpflichtungsermächtigung für diesen Zweck veranschlagt wurde, richtet sich die Höhe der Zahlung nach dem Betrag, der von der Bundesrepublik Deutschland in einem Bescheid an die Übertragungsnetzbetreiber festgesetzt worden ist, wenn der Bescheid den Übertragungsnetzbetreibern spätestens einen Werktag vor der Veröffentlichung der EEG-​Umlage nach § 5 Absatz 1 bekannt gegeben wird; dabei besteht keine Pflicht zum Erlass eines Bescheides.
(3b) Der Bescheid über die Feststellung der Bundesmittel nach Absatz 3a Satz 2 kann ganz oder teilweise widerrufen werden, soweit die im Bescheid festgestellten Bundesmittel noch nicht ausgezahlt worden sind und für die Deckung des EEG-​Kontos nicht mehr erforderlich sind.
(4) Ausgaben sind