ge­stell­t oder be­stehen­de Kreu­zun­gen ge­än­der­t, so hat der Trä­ger des Aus­bau­vor­ha­bens die da­durch­ ent­ste­hen­den Kos­ten zu tra­gen. Wird eine neue Kreu­zung er­for­der­lich, weil ein Ge­wäs­ser her­ge­stell­t wird, so ist die über­seh­ba­re Ver­kehrs­ent­wick­lung auf der Bun­des­fern­stra­ße zu be­rück­sich­ti­gen. Wird die Her­stel­lung oder Än­de­rung einer Kreu­zung er­for­der­lich, weil das Ge­wäs­ser we­sent­lich um­ge­stal­tet wird, so sind die ge­gen­wär­ti­gen Ver­kehrs­be­dürf­nis­se zu be­rück­sich­ti­gen. Ver­lang­t der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last wei­ter­ge­hen­de Än­de­run­gen, so hat er die Mehr­kos­ten hier­für zu tra­gen.
(3) Wird eine Bun­des­fern­stra­ße neu an­ge­leg­t und wird gleich­zei­tig ein Ge­wäs­ser her­ge­stell­t oder aus an­de­ren als stra­ßen­bau­li­chen Grün­den we­sent­lich um­ge­stal­tet, so dass eine neue Kreu­zung ent­steht, so haben der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last und der Un­ter­neh­mer des Ge­wäs­ser­aus­bau­s die Kos­ten der Kreu­zung je zur Hälf­te zu tra­gen.
(4) Kommt über die Kreu­zungs­maß­nah­me oder ihre Kos­ten keine Ei­ni­gung zu­stan­de, so ist dar­über­ durch Plan­fest­stel­lung zu ent­schei­den.
(5) § 41 des Bun­des­was­ser­stra­ßen­ge­set­zes­ bleib­t un­be­rühr­t.
§ 13 Un­ter­hal­tung der Stra­ßen­kreu­zun­gen (1) Bei hö­hen­glei­chen Kreu­zun­gen hat der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Bun­des­fern­stra­ße die Kreu­zungs­an­la­ge zu un­ter­hal­ten.
(2) Bei Über- oder Un­ter­füh­run­gen hat das Kreu­zungs­bau­wer­k der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Bun­des­fern­stra­ße, die üb­ri­gen Teile der Kreu­zungs­an­la­ge der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Stra­ße, zu der sie ge­hö­ren, zu un­ter­hal­ten.
(3) In den Fäl­len des § 12 Abs. 1 hat der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der neu hin­zu­ge­kom­me­nen Stra­ße dem Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der vor­han­de­nen Stra­ße die Mehr­kos­ten für die Un­ter­hal­tung zu er­stat­ten, die ihm durch die Re­ge­lung nach den Ab­sät­zen
1 und 2 ent­ste­hen. Die Mehr­kos­ten sind auf Ver­lan­gen eines Be­tei­lig­ten ab­zu­lö­sen.
(4) Nach einer we­sent­li­chen Än­de­rung einer be­stehen­den Kreu­zung haben die Trä­ger der Stra­ßen­bau­last ihre ver­än­der­ten Kos­ten für Un­ter­hal­tung und Er­neue­rung sowie für Wie­der­her­stel­lung im Fall der Zer­stö­rung durch hö­he­re Ge­wal­t ohne Aus­gleich zu tra­gen.
(5) Ab­wei­chen­de Re­ge­lun­gen wer­den in dem Zeit­punkt hin­fäl­lig, in dem nach In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes­ eine we­sent­li­che Än­de­rung an der Kreu­zung durch­ge­führ­t ist.
(6) Die Vor­schrif­ten der Ab­sät­ze 1 bis 4 gel­ten nicht, so­weit etwas an­de­res ver­ein­bar­t wird.
(7) We­sent­li­che Er­gän­zun­gen an Kreu­zungs­an­la­gen sind wie we­sent­li­che Än­de­run­gen zu be­han­deln.
(8) § 12 Abs. 6 gilt ent­spre­chend.
§ 13a Un­ter­hal­tung der Kreu­zun­gen mit Ge­wäs­sern (1) Der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last hat die Kreu­zungs­an­la­gen von Bun­des­fern­stra­ßen und Ge­wäs­sern auf seine Kos­ten zu un­ter­hal­ten, so­weit nichts an­de­res ver­ein­bar­t oder durch Plan­fest­stel­lung be­stimmt wird. Die Un­ter­hal­tungs­pflicht des Trä­ger­s der Stra­ßen­bau­last er­streck­t sich nicht auf Leit­wer­ke, Leit­pfäh­le, Dal­ben, Ab­setz­pfäh­le oder ähn­li­che Ein­rich­tun­gen zur Si­che­rung der Durch­fahr­t unter Brü­cken im Zuge von Bun­des­fern­stra­ßen für die Schiff­fahr­t sowie auf Schiff­fahrts­zei­chen. So­weit diese Ein­rich­tun­gen auf Kos­ten des Trä­ger­s der Stra­ßen­bau­last her­zu­stel­len waren, hat die­ser dem Un­ter­hal­tungs­pflich­ti­gen die Un­ter­hal­tungs­kos­ten und die Kos­ten des Be­triebs die­ser Ein­rich­tun­gen zu er­set­zen oder ab­zu­lö­sen.
(2) Wird im Fall des § 12a Abs. 2 eine neue Kreu­zung her­ge­stell­t, hat der Trä­ger des Aus­bau­vor­ha­bens die Mehr­kos­ten für die Un­ter­hal­tung und den Be­trie­b der Kreu­zungs­an­la­ge zu er­stat­‑