ten oder ab­zu­lö­sen. Er­spar­te Un­ter­hal­tungs­kos­ten für den Fort­fall vor­han­de­ner Kreu­zungs­an­la­gen sind an­zu­rech­nen.
(3) Die Ab­sät­ze 1 und 2 gel­ten nicht, wenn bei dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes­ die Tra­gung der Kos­ten auf Grund eines be­stehen­den Rechts an­der­s ge­re­gel­t ist.
(4) Die §§ 42 und 43 des Bun­des­was­ser­stra­ßen­ge­set­zes­ blei­ben un­be­rühr­t.
§ 13b Er­mäch­ti­gung zu Rechts­ver­ord­nun­gen Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um­ für Ver­kehr und di­gi­ta­le In­fra­struk­tur kann mit Zu­stim­mung des Bun­des­ra­tes Rechts­ver­ord­nun­gen er­las­sen, durch die
1.
der Um­fang der Kos­ten nach den §§ 12 und 12a näher be­stimmt wird;
2.
näher be­stimmt wird, wel­che Teile der Kreu­zungs­an­la­ge nach § 13 Abs. 1 und 2 zu der einen oder an­de­ren Stra­ße ge­hö­ren;
3.
die Be­rech­nung und die Zah­lung von Ab­lö­sungs­be­trä­gen nach § 13 Abs. 3 und nach § 13a Abs. 2 näher be­stimmt sowie dazu ein Ver­fah­ren zur güt­li­chen Bei­le­gung von Strei­tig­kei­ten fest­ge­leg­t wer­den.

§ 14 Um­lei­tun­gen (1) Bei Sper­rung von Bun­des­fern­stra­ßen wegen vor­über­ge­hen­der Be­hin­de­rung sind die Trä­ger der Stra­ßen­bau­last an­de­rer öf­fent­li­cher Stra­ßen ver­pflich­tet, die Um­lei­tung des Ver­kehrs­ auf ihren Stra­ßen zu dul­den.
(2) Der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Um­lei­tungs­stre­cke und die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­den sind vor der Sper­rung zu un­ter­rich­ten.
(3) Im Be­neh­men mit dem Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Um­lei­tungs­stre­cke ist fest­zu­stel­len, was not­wen­dig ist, um die Um­lei­tungs­stre­cke für die Auf­nah­me des zu­sätz­li­chen Ver­kehrs­ ver‑
­kehrs­si­cher zu ma­chen. Die hier­für nö­ti­gen Mehr­auf­wen­dun­gen sind dem Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Um­lei­tungs­stre­cke zu er­stat­ten. Das gilt auch für Auf­wen­dun­gen, die der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Um­lei­tungs­stre­cke zur Be­sei­ti­gung we­sent­li­cher durch die Um­lei­tung ver­ur­sach­ter Schä­den ma­chen muss.
(4) Muss die Um­lei­tung ganz oder zum Teil über pri­va­te Wege ge­lei­tet wer­den, die dem öf­fent­li­chen Ver­kehr die­nen, so ist der Ei­gen­tü­mer zur Dul­dung der Um­lei­tung auf schrift­li­che An­for­de­rung durch die Stra­ßen­bau­be­hör­de oder bei Um­lei­tung von einer Bun­des­fern­stra­ße, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, durch die Ge­sell­schaft pri­va­ten Rechts im Sinne des In­fra­struk­tur­ge­sell­schafts­er­rich­tungs­ge­set­zes­ ver­pflich­tet. Ab­satz 3 Satz 1 und 2 gilt ent­spre­chend. Der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last ist ver­pflich­tet, nach Auf­he­bung der Um­lei­tung auf An­trag des Ei­gen­tü­mer­s den frü­he­ren Zu­stan­d des Weges wie­der­her­zu­stel­len.
(5) Die Ab­sät­ze 1 bis 4 gel­ten ent­spre­chend, wenn neue Bun­des­fern­stra­ßen vor­über­ge­hen­d über an­de­re öf­fent­li­che Stra­ßen an das Bun­des­fern­stra­ßen­netz an­ge­schlos­sen wer­den müs­sen.
§ 15 Ne­ben­be­trie­be an den Bun­des­au­to­bah­nen (1) Be­trie­be an den Bun­des­au­to­bah­nen, die den Be­lan­gen der Ver­kehrs­teil­neh­mer der Bun­des­au­to­bah­nen die­nen (z. B. Tank­stel­len, be­wach­te Park­plät­ze, Werk­stät­ten, Verlade-​ und Um­schlags­an­la­gen, Rast­stät­ten) und eine un­mit­tel­ba­re Zu­fahr­t zu den Bun­des­au­to­bah­nen haben, sind Ne­ben­be­trie­be.
(2) Der Bau von Ne­ben­be­trie­ben kann auf Drit­te über­tra­gen wer­den. Der Be­trie­b von Ne­ben­be­trie­ben ist auf Drit­te zu über­tra­gen, so­weit nicht öf­fent­li­che In­ter­es­sen oder be­son­de­re be­trieb­li­che Grün­de ent­ge­gen­ste­hen. Die Über­tra­gung von Bau und Be­trie­b kann unter Auf­la­gen und Be­din­gun­gen sowie be­fris­tet er­fol­gen; der Vor­be­hal­t der nach­träg­li­chen Auf­nah­me, Än­de­rung oder Er­gän­zung einer Auf­la­ge (§ 36 des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­‑