(7) Die Ab­sät­ze 1 bis 6a gel­ten ent­spre­chend für Grund­stü­cke, die für die in § 17f ge­nann­ten An­la­gen oder für Un­ter­hal­tungs­maß­nah­men be­nö­tig­t wer­den. Bei Un­ter­hal­tungs­maß­nah­men be­dar­f es nicht der vor­he­ri­gen Plan­fest­stel­lung oder Plan­ge­neh­mi­gung.
(8) Im Üb­ri­gen gel­ten die Ent­eig­nungs­ge­set­ze der Län­der.
§ 19 Ent­eig­nung (1) Die Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Bun­des­fern­stra­ßen haben zur Er­fül­lung ihrer Auf­ga­ben das Ent­eig­nungs­recht. Die Ent­eig­nung ist zu­läs­sig, so­weit sie zur Un­ter­hal­tung oder Aus­füh­rung eines nach § 17 Ab­satz 1 fest­ge­stell­ten oder ge­neh­mig­ten Bau­vor­ha­bens not­wen­dig ist. Einer wei­te­ren Fest­stel­lung der Zu­läs­sig­keit der Ent­eig­nung be­dar­f es nicht.
(2) Der fest­ge­stell­te oder ge­neh­mig­te Plan ist dem Ent­eig­nungs­ver­fah­ren zu­grun­de zu legen und für die Ent­eig­nungs­be­hör­de bin­den­d.
(2a) Hat sich ein Be­tei­lig­ter mit der Über­tra­gung oder Be­schrän­kung des Ei­gen­tums oder eines an­de­ren Rechts schrift­lich ein­ver­stan­den er­klärt, kann das Ent­schä­di­gungs­ver­fah­ren un­mit­tel­bar durch­ge­führ­t wer­den.
(2b) Die Ab­sät­ze 1, 2 und 2a gel­ten für die in § 17f ge­nann­ten An­la­gen ent­spre­chend.
(3) (weg­ge­fal­len)
(4) (weg­ge­fal­len)
(5) Im Üb­ri­gen gel­ten die für öf­fent­li­che Stra­ßen gel­ten­den Ent­eig­nungs­ge­set­ze der Län­der.
§ 19a Ent­schä­di­gungs­ver­fah­ren So­weit der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last nach §§ 8a, 9, 17 Ab­satz 2 oder auf Grund eines Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses oder einer Plan­ge­neh­mi­gung ver­pflich­tet ist, eine Ent­schä­di­gung in Geld zu leis­ten, und über die Höhe der Ent­schä­di­gung keine Ei­ni­gung zwi­schen dem Be­trof­fe­nen
und dem Trä­ger der Stra­ßen­bau­last zu­stan­de kommt, ent­schei­det auf An­trag eines der Be­tei­lig­ten die nach Lan­des­recht zu­stän­di­ge Be­hör­de; für das Ver­fah­ren und den Rechts­we­g gel­ten die Ent­eig­nungs­ge­set­ze der Län­der ent­spre­chend.
§ 20 Stra­ßen­auf­sicht (1) Die Er­fül­lung der Auf­ga­ben, die den Trä­gern der Stra­ßen­bau­last für die Bun­des­fern­stra­ßen o­b­lie­gen, wird durch die Stra­ßen­auf­sicht si­cher­ge­stell­t. Die Län­der üben die Stra­ßen­auf­sicht für die Bun­des­stra­ßen im Auf­trag des Bun­des­ aus, im Be­reich der Bun­des­fern­stra­ßen, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, übt sie das Fernstraßen-​Bundesamt aus.
(2) Die Stra­ßen­auf­sichts­be­hör­de kann die Durch­füh­rung der not­wen­di­gen Maß­nah­men unter Set­zung einer an­ge­mes­se­nen Frist an­ord­nen. Sie soll Maß­nah­men, die meh­re­re Trä­ger der Stra­ßen­bau­last durch­zu­füh­ren haben, die­sen recht­zei­tig be­kannt geben, damit sie mög­lichst zu­sam­men­hän­gen­d aus­ge­führ­t wer­den. Kommt ein Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der An­ord­nung nicht nach, kann die Stra­ßen­auf­sichts­be­hör­de die not­wen­di­gen Maß­nah­men an sei­ner Stel­le und auf seine Kos­ten ver­fü­gen und voll­zie­hen.
§ 21 Ver­wal­tung der Bun­des­stra­ßen in den Orts­durch­fahr­ten So­weit die Ge­mein­de­n nach § 5 Abs. 2 und 3 Trä­ger der Stra­ßen­bau­last sind, rich­tet sich die Zu­stän­dig­keit zur Ver­wal­tung der Orts­durch­fahr­ten nach Lan­des­recht. Die­ses re­gel­t auch, wer in­so­weit zu­stän­di­ge Stra­ßen­bau­be­hör­de im Sinne die­ses Ge­set­zes­ ist.
§ 22 Zu­stän­dig­keit; Ver­ord­nungs­er­mäch­ti­gung (1) Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um­ für Ver­kehr und di­gi­ta­le In­fra­struk­tur wird er­mäch­tig­t, durch Rechts­ver­ord­nung ohne Zu­stim­mung des Bun­des­ra­tes die dem Fernstraßen-​Bundesamt und der Ge­sell­schaft