Juni 2001 (BGBl. I S. 1310, 1322) in der je­weils gel­ten­den Fas­sung, und
4.
die kein Han­dels­buch füh­ren, es sei denn,
a)
der An­teil des Han­dels­buchs über­schrei­tet in der Regel nicht 5 Pro­zent der Ge­samt­sum­me der bilanz-​ und au­ßer­bi­lanz­mä­ßi­gen Ge­schäf­te,
b)
die Ge­samt­sum­me der ein­zel­nen Po­si­tio­nen des Han­dels­buchs über­schrei­tet in der Regel nicht den Ge­gen­wert von 15 Mil­lio­nen Euro und
c)
der An­teil des Han­dels­buchs über­schrei­tet zu kei­ner Zeit 6 Pro­zent der Ge­samt­sum­me der bilanz-​ und au­ßer­bi­lanz­mä­ßi­gen Ge­schäf­te und die Ge­samt­sum­me aller Po­si­tio­nen des Han­dels­buchs über­schrei­tet zu kei­ner Zeit den Ge­gen­wert von 20 Mil­lio­nen Euro.
Spar­ein­la­gen im Sinne des Sat­zes 1 Num­mer 3 Buch­sta­be a sind
1.
un­be­fris­te­te Gel­der, die
a)
durch Aus­fer­ti­gung einer Ur­kun­de, ins­be­son­de­re eines Spar­buchs, als Spar­ein­la­gen ge­kenn­zeich­net sind,
b)
nicht für den Zah­lungs­ver­kehr be­stimmt sind,
c)
nicht von Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten, Ge­nos­sen­schaf­ten, wirt­schaft­li­chen Ver­ei­nen, Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaf­ten oder von Un­ter­neh­men mit Sitz im Aus­land mit ver­gleich­ba­rer Rechts­form an­ge­nom­men wer­den, es sei denn, diese Un­ter­neh­men die­nen ge­mein­nüt­zi­gen, mild­tä­ti­gen oder kirch­li­chen Zwe­cken oder bei den von die­sen Un­ter­neh­men an­ge­nom­me­nen Gel­dern han­delt es sich um Si­cher­hei­ten gemäß § 551 des Bür­ger­li­chen Ge­setz­buchs, und
d)
eine Kün­di­gungs­frist von min­des­tens drei Mo­na­ten auf­wei­sen;
2.
Ein­la­gen, deren Spar­be­din­gun­gen dem Kun­den das Recht ein­räu­men, über seine Ein­la­gen mit einer Kün­di­gungs­frist
von drei Mo­na­ten bis zu einem be­stimm­ten Be­trag, der je Spar­kon­to und Ka­len­der­mo­nat 2 000 Euro nicht über­schrei­ten darf, ohne Kün­di­gung zu ver­fü­gen;
3.
Geld­be­trä­ge, die auf Grund von Ver­mö­gens­bil­dungs­ge­set­zen ge­leis­tet wer­den.

(30) (weg­ge­fal­len)
(31) Eine zen­tra­le Ge­gen­par­tei ist ein Un­ter­neh­men im Sinne des Ar­ti­kels 2 Num­mer 1 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 648/2012 des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 4. Juli 2012 über OTC-​Derivate, zen­tra­le Ge­gen­par­tei­en und Trans­ak­ti­ons­re­gis­ter (ABl. L 201 vom 27.7.2012, S. 1) in der je­weils gel­ten­den Fas­sung.
(32) Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung im Sinne die­ses Ge­set­zes ist Ter­ro­ris­mus­fi­nan­zie­rung nach § 1 Ab­satz 2 des Geld­wä­sche­ge­set­zes.
(33) Sys­te­mi­sches Ri­si­ko ist das Ri­si­ko einer Stö­rung im Fi­nanz­sys­tem, die schwer­wie­gen­de ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen für das Fi­nanz­sys­tem und die Re­al­wirt­schaft haben kann.
(34) Mo­dell­ri­si­ko ist der mög­li­che Ver­lust, den ein In­sti­tut als Folge von im We­sent­li­chen auf der Grund­la­ge von Er­geb­nis­sen in­ter­ner Mo­del­le ge­trof­fe­nen Ent­schei­dun­gen er­lei­den kann, die in der Ent­wick­lung, Um­set­zung oder An­wen­dung feh­ler­haft sind.
(35) Im Üb­ri­gen gel­ten für die Zwe­cke die­ses Ge­set­zes die De­fi­ni­tio­nen aus Ar­ti­kel 4 Ab­satz 1 Num­mer 5, 6, 8, 13 bis 18, 20 bis 22, 26, 29 bis 33, 35, 37, 38, 43, 44, 48, 49, 51, 54, 57, 61 bis 63, 66, 67, 73, 74, 82, 86 und 94 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013.
§ 1a Gel­tung der Ver­ord­nun­gen (EU) Nr. 575/2013, (EG) Nr. 1060/2009, (EU) 2015/534 und (EU) 2017/2402 für Kredit-​ und Fi­nanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tu­te (1) Für In­sti­tu­te, die keine
1.
CRR-​Kreditinstitute,