2.
Kre­dit­in­sti­tu­te, die aus­schließ­lich über eine Zu­las­sung nach Ar­ti­kel 16 Ab­satz 1 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 909/2014 ver­fü­gen, die Tä­tig­keit als Zen­tral­ver­wah­rer nach Ab­schnitt A oder nach den Ab­schnit­ten A und B des An­hangs zu der Ver­ord­nung (EU) Nr. 909/2014 aus­zu­üben oder
3.
Woh­nungs­un­ter­neh­men mit Spar­ein­rich­tung
sind, gel­ten vor­be­halt­lich des § 2 Ab­satz 7 bis 9f die Vor­ga­ben der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013 und des Ka­pi­tels 2 der Ver­ord­nung (EU) 2017/2402 des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 12. De­zem­ber 2017 zur Fest­le­gung eines all­ge­mei­nen Rah­mens für Ver­brie­fun­gen und zur Schaf­fung eines spe­zi­fi­schen Rah­mens für ein­fa­che, trans­pa­ren­te und stan­dar­di­sier­te Ver­brie­fung und zur Än­de­rung der Richt­li­ni­en 2009/65/EG, 2009/138/EG, 2011/61/EU und der Ver­ord­nun­gen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 648/2012 (ABl. L 347 vom 28.12.2017, S. 35), die Vor­ga­ben der auf Grund­la­ge der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013 und des Ka­pi­tels 2 der Ver­ord­nung (EU) 2017/2402 er­las­se­nen Rechts­ak­te, die Be­stim­mun­gen die­ses Ge­set­zes, die auf Vor­ga­ben der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013 oder des Ka­pi­tels 2 der Ver­ord­nung (EU) 2017/2402 ver­wei­sen, sowie die in Er­gän­zung der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013 er­las­se­nen Rechts­ver­ord­nun­gen nach § 10 Ab­satz 1 Satz 1 und § 13 Ab­satz 1 so, als seien diese In­sti­tu­te CRR-​Kreditinstitute.
(2) (weg­ge­fal­len)
(3) Für Kre­dit­in­sti­tu­te und Fi­nanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tu­te, die keine CRR-​Kreditinstitute und keine Woh­nungs­un­ter­neh­men mit Spar­ein­rich­tung sind, gel­ten die Vor­ga­ben von Ar­ti­kel 4 Ab­satz 1 Un­ter­ab­satz 1, Ar­ti­kel 5a Ab­satz 1, der Ar­ti­kel 8b bis 8d der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1060/2009 des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 16. Sep­tem­ber 2009 über Ra­ting­agen­tu­ren (ABl. L 302 vom 17.11.2009, S. 1; L 350 vom 29.12.2009, S. 59; L 145 vom 31.5.2011, S. 57; L 267 vom 6.9.2014, S. 30), die zu­letzt
durch die Ver­ord­nung (EU) 2017/2402 (ABl. L 347 vom 28.12.2017, S. 35) ge­än­dert wor­den ist, und die auf ihrer Grund­la­ge er­las­se­nen Rechts­ak­te so, als seien diese Kre­dit­in­sti­tu­te und Fi­nanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tu­te CRR-​Kreditinstitute.
(4) Für Kre­dit­in­sti­tu­te, die zwar über eine Er­laub­nis ver­fü­gen, Bank­ge­schäf­te im Sinne von § 1 Ab­satz 1 Satz 2 Num­mer 1 und 2 zu be­trei­ben, die aber weder CRR-​Kreditinstitute noch Zweig­stel­len im Sinne des § 53 Ab­satz 1 Satz 1 sind, gel­ten die Mel­de­an­for­de­run­gen der Ver­ord­nung (EU) 2015/534 der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank vom 17. März 2015 über die Mel­dung auf­sicht­li­cher Fi­nanz­in­for­ma­tio­nen (EZB/2015/13) (ABl. L 86 vom 31.3.2015, S. 13; L 65 vom 8.3.2018, S. 48), die zu­letzt durch die Ver­ord­nung (EU) 2020/605 (ABl. L 145 vom 7.5.2020, S. 1) ge­än­dert wor­den ist, so, als seien diese Kre­dit­in­sti­tu­te CRR-​Kreditinstitute. Die für die Be­stim­mung des Mel­de­um­fangs er­for­der­li­che Ein­stu­fung als be­deu­ten­des oder we­ni­ger be­deu­ten­des Kre­dit­in­sti­tut er­folgt auf der Grund­la­ge des Grö­ßen­kri­te­ri­ums „Ge­samt­wert der Ak­ti­va“ nach Ar­ti­kel 50 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 468/2014 der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank vom 16. April 2014 zur Ein­rich­tung eines Rah­men­werks für die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank und den na­tio­na­len zu­stän­di­gen Be­hör­den und den na­tio­na­len be­nann­ten Be­hör­den in­ner­halb des ein­heit­li­chen Auf­sichts­me­cha­nis­mus (SSM-​Rahmenverordnung) (EZB/2014/17) (ABl. L 141 vom 14.5.2014, S. 1; L 113 vom 29.4.2017, S. 64; L 65 vom 8.3.2018, S. 49). Die Mel­dun­gen sind der Deut­schen Bun­des­bank elek­tro­nisch ein­zu­rei­chen.
§ 1b (weg­ge­fal­len)
§ 2 Aus­nah­men (1) Als Kre­dit­in­sti­tut gel­ten vor­be­halt­lich der Ab­sät­ze 2 und 3 nicht
1.
die Deut­sche Bun­des­bank und die ver­gleich­ba­ren In­sti­tu­tio­nen in den an­de­ren Mit­glied­staa­ten der Eu­ro­päi­schen Union,