2.
bau­li­che An­la­gen, die au­ßer­hal­b der zur Er­schlie­ßung der an­lie­gen­den Grund­stü­cke be­stimm­ten Teile der Orts­durch­fahr­ten über Zu­fahr­ten oder Zu­gän­ge an Bun­des­stra­ßen un­mit­tel­bar oder mit­tel­bar an­ge­schlos­sen wer­den sol­len.
Satz 1 Nr. 1 gilt ent­spre­chend für Auf­schüt­tun­gen oder Ab­gra­bun­gen grö­ße­ren Um­fangs­. Satz 1 Num­mer 1 gilt nicht für tech­ni­sche Ein­rich­tun­gen, die für das Er­brin­gen von öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­ten er­for­der­lich sind. Wei­ter­ge­hen­de bundes-​ oder lan­des­recht­li­che Vor­schrif­ten blei­ben un­be­rühr­t.
(2) Im Üb­ri­gen be­dür­fen Bau­ge­neh­mi­gun­gen oder nach an­de­ren Vor­schrif­ten not­wen­di­ge Ge­neh­mi­gun­gen der Zu­stim­mung der obers­ten Lan­des­stra­ßen­bau­be­hör­de, an Bun­des­fern­stra­ßen, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, der Zu­stim­mung des Fernstraßen-​Bundesamtes, wenn
1.
bau­li­che An­la­gen längs der Bun­des­au­to­bah­nen in einer Ent­fer­nung bis zu 100 Meter und längs der Bun­des­stra­ßen au­ßer­hal­b der zur Er­schlie­ßung der an­lie­gen­den Grund­stü­cke be­stimm­ten Teile der Orts­durch­fahr­ten bis zu 40 Meter, ge­mes­sen vom äu­ße­ren Rand der be­fes­tig­ten Fahr­bahn, er­rich­tet, er­heb­lich ge­än­der­t oder an­der­s ge­nutz­t wer­den sol­len,
2.
bau­li­che An­la­gen auf Grund­stü­cken, die au­ßer­hal­b der zur Er­schlie­ßung der an­lie­gen­den Grund­stü­cke be­stimm­ten Teile der Orts­durch­fahr­ten über Zu­fahr­ten oder Zu­gän­ge an Bun­des­stra­ßen un­mit­tel­bar oder mit­tel­bar an­ge­schlos­sen sind, er­heb­lich ge­än­der­t oder an­der­s ge­nutz­t wer­den sol­len.
Die Zu­stim­mungs­be­dürf­tig­keit nach Satz 1 gilt ent­spre­chend für bau­li­che An­la­gen, die nach Lan­des­recht an­zei­ge­pflich­tig sind. Wei­ter­ge­hen­de bundes-​ oder lan­des­recht­li­che Vor­schrif­ten blei­ben un­be­rühr­t.
(3) Die Zu­stim­mung nach Ab­satz 2 darf nur ver­sag­t oder mit Be­din­gun­gen und Auf­la­gen er­teil­t wer­den, so­weit dies wegen der
Si­cher­heit oder Leich­tig­keit des Ver­kehrs­, der Aus­bau­ab­sich­ten oder der Stra­ßen­bau­ge­stal­tung nötig ist.
(3a) Die Be­lan­ge nach Ab­satz 3 sind auch bei Er­tei­lung von Bau­ge­neh­mi­gun­gen in­ner­halb der zur Er­schlie­ßung der an­lie­gen­den Grund­stü­cke be­stimm­ten Teile der Orts­durch­fahr­ten von Bun­des­stra­ßen zu be­ach­ten.
(4) Bei ge­plan­ten Bun­des­fern­stra­ßen gel­ten die Be­schrän­kun­gen der Ab­sät­ze 1 und 2 vom Be­gin­n der Aus­le­gung der Pläne im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren oder von dem Zeit­punkt an, zu dem den Be­trof­fe­nen Ge­le­gen­heit ge­ge­ben wird, den Plan ein­zu­se­hen.
(5) Be­dür­fen die bau­li­chen An­la­gen im Sinne des Ab­sat­zes 2 au­ßer­hal­b der zur Er­schlie­ßung der an­lie­gen­den Grund­stü­cke be­stimm­ten Teile der Orts­durch­fahr­ten k­ei­ner Bau­ge­neh­mi­gung oder k­ei­ner Ge­neh­mi­gung nach an­de­ren Vor­schrif­ten, so tritt an die Stel­le der Zu­stim­mung die Ge­neh­mi­gung der obers­ten Lan­des­stra­ßen­bau­be­hör­de, an Bun­des­fern­stra­ßen, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, die Ge­neh­mi­gung des Fernstraßen-​Bundesamtes.
(5a) Als bau­li­che An­la­gen im Sinne die­ses Ge­set­zes­ gel­ten auch die im Lan­des­bau­recht den bau­li­chen An­la­gen gleich­ge­stell­ten An­la­gen.
(6) An­la­gen der Au­ßen­wer­bung ste­hen au­ßer­hal­b der zur Er­schlie­ßung der an­lie­gen­den Grund­stü­cke be­stimm­ten Teile der Orts­durch­fahr­ten den Hoch­bau­ten des Ab­sat­zes 1 und den bau­li­chen An­la­gen des Ab­sat­zes 2 gleich. An Brü­cken über Bun­des­fern­stra­ßen au­ßer­hal­b die­ser Teile der Orts­durch­fahr­ten dür­fen An­la­gen der Au­ßen­wer­bung nicht an­ge­bracht wer­den. Wei­ter­ge­hen­de bundes-​ oder lan­des­recht­li­che Vor­schrif­ten blei­ben un­be­rühr­t.
(7) Die Ab­sät­ze 1 bis 5 gel­ten nicht, so­weit das Bau­vor­ha­ben den Fest­set­zun­gen eines Be­bau­ungs­plan­s ent­spricht (§ 9 des Bau­ge­setz­buchs), der min­des­ten­s die Be­gren­zung der Ver­kehrs­‑