Bundesamt über­tra­gen. Auf die Pla­nungs­ge­bie­te ist Ab­satz 1 sinn­ge­mäß an­zu­wen­den. Die Frist kann, wenn be­son­de­re Um­stän­de es er­for­dern, durch Rechts­ver­ord­nung auf höchs­ten­s vier Jahre ver­län­ger­t wer­den. Die Fest­le­gung tritt mit Be­gin­n der Aus­le­gung der Pläne im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren außer Kraft. Ihre Dauer ist auf die Vier­jah­res­frist nach Ab­satz 2 an­zu­rech­nen.
(4) Auf die Fest­le­gung eines Pla­nungs­ge­bie­tes ist in Ge­mein­de­n, deren Be­reich be­trof­fen wird, hin­zu­wei­sen. Pla­nungs­ge­bie­te sind au­ßer­dem in Kar­ten kennt­lich zu ma­chen, die in den Ge­mein­de­n wäh­ren­d der Gel­tungs­dau­er der Fest­le­gung zur Ein­sicht aus­zu­le­gen sind.
(5) Die obers­te Lan­des­stra­ßen­bau­be­hör­de oder bei der Plan­fest­stel­lung für den Bau oder die Än­de­rung von Bun­des­fern­stra­ßen, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, das Fernstraßen-​Bundesamt im Rah­men­ sei­ner Zu­stän­dig­keit gemäß § 2 Ab­satz 1 Satz 1 Num­mer 4 und Ab­satz 2 und 3 und § 3 Ab­satz 3 Sätze 7 bis 11 des Fernstraßen-​Bundesamt-Errichtungsgesetzes kann Aus­nah­men von der Ver­än­de­rungs­sper­re zu­las­sen, wenn über­wie­gen­de öf­fent­li­che Be­lan­ge nicht ent­ge­gen­ste­hen.
(6) In den Fäl­len des Ab­sat­zes 1 Satz 1 steht dem Trä­ger der Stra­ßen­bau­last an den be­trof­fe­nen Flä­chen­ ein Vor­kaufs­recht zu.
§ 10 Schutz­wal­dun­gen (1) Wal­dun­gen und Ge­höl­ze längs der Bun­des­stra­ße kön­nen von der nach Lan­des­recht zu­stän­di­gen Stra­ßen­bau­be­hör­de im Ein­ver­neh­men mit der nach Lan­des­recht für Schutz­wal­dun­gen zu­stän­di­gen Be­hör­de in einer B­rei­te von 40 Me­tern, ge­mes­sen vom äu­ße­ren Rand der be­fes­tig­ten Fahr­bahn, zu Schutz­wal­dun­gen er­klärt wer­den. Im Fall einer Bun­des­au­to­bahn oder einer Bun­des­fern­stra­ße, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung der Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, kann die Ge­sell­schaft pri­va­ten Rechts im Sinne des In­fra­struk­tur­ge­sell­schafts­er­rich­tungs­ge­set­zes­ Wal­dun­gen und Ge­höl­ze längs sol­cher Stra­ßen im Be­neh­‑
men mit der nach Lan­des­recht für Schutz­wal­dun­gen zu­stän­di­gen Be­hör­de in einer B­rei­te von 40 Me­tern, ge­mes­sen vom äu­ße­ren Rand der be­fes­tig­ten Fahr­bahn, zu Schutz­wal­dun­gen er­klä­ren.
(2) Die Schutz­wal­dun­gen sind vom Ei­gen­tü­mer oder Nutz­nie­ßer zu er­hal­ten und ord­nungs­ge­mäß zu un­ter­hal­ten. Die Auf­sicht hier­über­ o­b­lieg­t der nach Lan­des­recht für Schutz­wal­dun­gen zu­stän­di­gen Be­hör­de.
§ 11 Schutz­maß­nah­men (1) Zum Schut­ze der Bun­des­fern­stra­ßen vor nach­tei­li­gen Ein­wir­kun­gen der Natur (z. B. Schnee­ver­we­hun­gen, Stein­schlag, Ver­mu­run­gen) haben die Ei­gen­tü­mer von Grund­stü­cken an den Bun­des­fern­stra­ßen die An­la­ge vor­über­ge­hen­der Ein­rich­tun­gen zu dul­den.
(2) An­pflan­zun­gen, Zäune, Sta­pel, Hau­fen und an­de­re mit dem Grund­stück nicht fest ver­bun­de­ne Ein­rich­tun­gen dür­fen nicht an­ge­leg­t wer­den, wenn sie die Ver­kehrs­si­cher­heit be­ein­träch­ti­gen. So­weit sie be­reit­s vor­han­den sind, haben die Ei­gen­tü­mer ihre Be­sei­ti­gung zu dul­den.
(3) Die Stra­ßen­bau­be­hör­de oder an den Bun­des­fern­stra­ßen, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, die Ge­sell­schaft pri­va­ten Rechts im Sinne des In­fra­struk­tur­ge­sell­schafts­er­rich­tungs­ge­set­zes­ hat den Ei­gen­tü­mern die Durch­füh­rung die­ser Maß­nah­me 14 Tage vor­her schrift­lich an­zu­zei­gen, es sei denn, dass Ge­fahr im Ver­zu­ge ist. Die Ei­gen­tü­mer kön­nen die Maß­nah­men im Be­neh­men mit der Stra­ßen­bau­be­hör­de oder an den Bun­des­fern­stra­ßen, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, im Be­neh­men mit der Ge­sell­schaft pri­va­ten Rechts im Sinne des In­fra­struk­tur­ge­sell­schafts­er­rich­tungs­ge­set­zes­ selbst durch­füh­ren.
(4) Diese Ver­pflich­tun­gen lie­gen auch den Be­sit­zern ob.
(5) Der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last hat den Ei­gen­tü­mern oder Be­sit­zern die hier­durch­ ver­ur­sach­ten Auf­wen­dun­gen und Schä­‑