den in Geld zu er­set­zen.
§ 12 Kreu­zun­gen und Ein­mün­dun­gen öf­fent­li­cher Stra­ßen (1) Beim Bau einer neuen Kreu­zung meh­re­rer­ öf­fent­li­cher Stra­ßen hat der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der neu hin­zu­ge­kom­me­nen Stra­ße die Kos­ten der Kreu­zung zu tra­gen. Zu ihnen ge­hö­ren auch die Kos­ten der Än­de­run­gen, die durch die neue Kreu­zung an den an­de­ren öf­fent­li­chen Stra­ßen unter Be­rück­sich­ti­gung der über­seh­ba­ren Ver­kehrs­ent­wick­lung not­wen­dig sind. Die Än­de­rung einer be­stehen­den Kreu­zung ist als neue Kreu­zung zu be­han­deln, wenn ein öf­fent­li­cher Weg, der nach der Be­schaf­fen­heit sei­ner Fahr­bahn nicht ge­eig­net und nicht dazu be­stimmt war, einen all­ge­mei­nen Kraft­fahr­zeug­ver­kehr auf­zu­neh­men, zu einer die­sem Ver­kehr die­nen­den Stra­ße aus­ge­baut wird.
(2) Wer­den meh­re­re Stra­ßen gleich­zei­tig neu an­ge­leg­t oder an be­stehen­den Kreu­zun­gen An­schluss­stel­len neu ge­schaf­fen, so haben die Trä­ger der Stra­ßen­bau­last die Kos­ten der Kreu­zungs­an­la­ge im Ver­hält­nis der Fahr­bahn­brei­ten der an der Kreu­zung be­tei­lig­ten Stra­ßen­äs­te zu tra­gen. Bei der Be­mes­sung der Fahr­bahn­brei­ten sind die Rad- und Geh­we­ge, die Trenn­strei­fen und be­fes­tig­ten Sei­ten­strei­fen ein­zu­be­zie­hen.
(3) Wird eine hö­hen­un­glei­che Kreu­zung ge­än­der­t, so fal­len die da­durch­ ent­ste­hen­den Kos­ten
1.
dem­je­ni­gen Trä­ger der Stra­ßen­bau­last zur Last, der die Än­de­rung ver­lang­t oder hätte ver­lan­gen müs­sen,
2.
den be­tei­lig­ten Trä­gern der Stra­ßen­bau­last zur Last, die die Än­de­rung ver­lan­gen oder hät­ten ver­lan­gen müs­sen, und zwar im Ver­hält­nis der Fahr­bahn­brei­ten der an der Kreu­zung be­tei­lig­ten Stra­ßen­äs­te nach der Än­de­rung.
Bei Kreu­zun­gen mit einer kom­mu­na­len Stra­ße sind die Vor­tei­le, die dem Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der Bun­des­fern­stra­ße durch die Än­de­rung nach Satz 1 ent­ste­hen, aus­zu­glei­chen.
(3a) Wird eine hö­hen­glei­che Kreu­zung ge­än­der­t, so gilt für die da­durch­ ent­ste­hen­den Kos­ten der Än­de­rung Ab­satz 2. Be­träg­t der durch­schnitt­li­che täg­li­che Ver­kehr mit Kraft­fahr­zeu­gen auf einem der an der Kreu­zung be­tei­lig­ten Stra­ßen­äs­te nicht mehr als 20 vom Hun­der­t des Ver­kehrs­ auf an­de­ren be­tei­lig­ten Stra­ßen­äs­ten, so haben die Trä­ger der Stra­ßen­bau­last der ver­kehrs­stär­ke­ren Stra­ßen­äs­te im Ver­hält­nis der Fahr­bahn­brei­ten den An­teil der Än­de­rungs­kos­ten mit­zu­tra­gen, der auf den Trä­ger der Stra­ßen­bau­last des ver­kehrs­schwä­che­ren Stra­ßen­as­tes ent­fal­len würde.
(4) Über die Er­rich­tung neuer sowie die we­sent­li­che Än­de­rung be­stehen­der Kreu­zun­gen zwi­schen Bun­des­fern­stra­ßen und an­de­ren öf­fent­li­chen Stra­ßen wird durch die Plan­fest­stel­lung ent­schie­den. Diese soll zu­gleich die Auf­tei­lung der Kos­ten re­geln.
(5) Er­gän­zun­gen an Kreu­zungs­an­la­gen sind wie Än­de­run­gen zu be­han­deln.
(6) Diese Vor­schrif­ten gel­ten auch für Ein­mün­dun­gen. Mün­den meh­re­re Stra­ßen an einer Stel­le in eine an­de­re Stra­ße ein, so gel­ten diese Ein­mün­dun­gen als Kreu­zung aller be­tei­lig­ten Stra­ßen.
§ 12a Kreu­zun­gen mit Ge­wäs­sern (1) Wer­den Bun­des­fern­stra­ßen neu an­ge­leg­t oder aus­ge­baut und müs­sen dazu Kreu­zun­gen mit Ge­wäs­sern (Brü­cken oder Un­ter­füh­run­gen) her­ge­stell­t oder be­stehen­de Kreu­zun­gen ge­än­der­t wer­den, so hat der Trä­ger der Stra­ßen­bau­last die da­durch­ ent­ste­hen­den Kos­ten zu tra­gen. Die Kreu­zungs­an­la­gen sind so aus­zu­füh­ren, dass unter Be­rück­sich­ti­gung der über­seh­ba­ren Ent­wick­lung der was­ser­wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se der Was­ser­ab­flus­s nicht nach­tei­lig be­ein­flusst wird.
(2) Wer­den Ge­wäs­ser aus­ge­baut (§ 31 des Was­ser­haus­halts­ge­set­zes­) und wer­den dazu Kreu­zun­gen mit Bun­des­fern­stra­ßen her­‑