der An­schrift über­wie­gen­de schutz­wür­di­ge In­ter­es­sen des Auf­trag­ge­ber­s be­ein­träch­tig­t wür­den,
2.
den For­de­rungs­grun­d, bei Ver­trä­gen unter kon­kre­ter Dar­le­gung des Ver­trags­ge­gen­stands und des Da­tums des Ver­trags­schlus­ses, bei u­n­er­laub­ten Hand­lun­gen unter Dar­le­gung der Art und des Da­tums der Hand­lung,
3.
wenn Zin­sen gel­ten­d ge­macht wer­den, eine Zins­be­rech­nung unter Dar­le­gung der zu ver­zin­sen­den For­de­rung, des Zins­sat­zes und des Zeit­raum­s, für den die Zin­sen be­rech­net wer­den,
4.
wenn ein Zins­satz über dem ge­setz­li­chen Ver­zugs­zins­satz gel­ten­d ge­macht wird, einen ge­son­der­ten Hin­weis hier­auf und die An­ga­be, auf Grund wel­cher Um­stän­de der er­höh­te Zins­satz ge­for­der­t wird,
5.
wenn In­kas­so­kos­ten gel­ten­d ge­macht wer­den, An­ga­ben zu deren Art, Höhe und Ent­ste­hungs­grun­d,
6.
wenn mit den In­kas­so­kos­ten Um­satz­steu­er­be­trä­ge gel­ten­d ge­macht wer­den, eine Er­klä­rung, dass der Auf­trag­ge­ber diese Be­trä­ge nicht als Vor­steu­er ab­zie­hen kann,
7.
wenn die An­schrift der Pri­vat­per­son nicht vom Gläu­bi­ger mit­ge­teil­t, son­dern an­der­wei­tig er­mit­tel­t wurde, einen Hin­weis hier­auf sowie dar­auf, wie e­ven­tu­ell auf­ge­tre­te­ne Feh­ler gel­ten­d ge­macht wer­den kön­nen,
8.
Be­zeich­nung, An­schrift und elek­tro­ni­sche Er­reich­bar­keit der für ihn zu­stän­di­gen Rechts­an­walts­kam­mer.

(2) Auf eine ent­spre­chen­de An­fra­ge einer Pri­vat­per­son hat der In­kas­so­dienst­leis­tun­gen er­brin­gen­de Rechts­an­wal­t die fol­gen­den er­gän­zen­den In­for­ma­tio­nen­ un­ver­züg­lich in Text­for­m mit­zu­tei­len:
1.
den Namen oder die Firma des­je­ni­gen, in des­sen Per­son die For­de­rung ent­stan­den ist,
2.
bei Ver­trä­gen die we­sent­li­chen Um­stän­de des Ver­trags­schlus­ses.

(3) Be­ab­sich­tig­t der In­kas­so­dienst­leis­tun­gen er­brin­gen­de Rechts­an­wal­t, mit einer Pri­vat­per­son eine Stundungs-​ oder Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung zu tref­fen, so hat er sie zuvor in Text­for­m auf die da­durch­ ent­ste­hen­den Kos­ten hin­zu­wei­sen.
(4) For­der­t der In­kas­so­dienst­leis­tun­gen er­brin­gen­de Rechts­an­wal­t eine Pri­vat­per­son zur Ab­ga­be eines Schuld­an­er­kennt­nis­ses auf, so hat er sie mit der Auf­for­de­rung nach Maß­ga­be des Sat­zes 2 in Text­for­m dar­auf hin­zu­wei­sen, dass sie durch das Schuld­an­er­kennt­nis in der Regel die Mög­lich­keit ver­lier­t, sol­che Ein­wen­dun­gen und Ein­re­den gegen die a­n­er­kann­te For­de­rung gel­ten­d zu ma­chen, die zum Zeit­punk­t der Ab­ga­be des Schuld­an­er­kennt­nis­ses be­grün­det waren. Der Hin­weis muss
1.
deut­lich ma­chen, wel­che Teile der For­de­rung vom Schuld­an­er­kennt­nis er­fasst wer­den, und
2.
ty­pi­sche Bei­spie­le von Ein­wen­dun­gen und Ein­re­den be­nen­nen, die nicht mehr gel­ten­d ge­macht wer­den kön­nen, wie das Nicht­be­stehen oder die Er­fül­lung oder die Ver­jäh­rung der a­n­er­kann­ten For­de­rung.

(5) Pri­vat­per­son im Sinne die­ser Vor­schrift ist jede na­tür­li­che Per­son, gegen die eine For­de­rung gel­ten­d ge­macht wird, die nicht im Zu­sam­men­hang mit ihrer ge­werb­li­chen oder selb­stän­di­gen be­ruf­li­chen Tä­tig­keit steht.
§ 43e In­an­spruch­nah­me von Dienst­leis­tun­gen (1) Der Rechts­an­wal­t darf Dienst­leis­tern den Zu­gang zu Tat­sa­chen er­öff­nen, auf die sich die Ver­pflich­tung zur Ver­schwie­gen­heit gemäß § 43a Ab­satz 2 Satz 1 be­zieht, so­weit dies für die In­an­spruch­nah­me