fer­prü­fungs­ver­ord­nung auf­ge­führ­ten An­for­de­run­gen der Prü­fungs­ge­bie­te An­ge­wand­te Be­triebs­wirt­schafts­leh­re, Volks­wirt­schafts­leh­re oder Wirt­schafts­recht im Zu­las­sungs­ver­fah­ren durch die Prü­fungs­stel­le fest­ge­stell­t wird. Bei der Prü­fung in ver­kürz­ter Form ent­fällt die schrift­li­che und münd­li­che Prü­fung in dem ent­spre­chen­den Prü­fungs­ge­biet. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um­ für Wirt­schaft und En­er­gie­ wird er­mäch­tigt, durch Rechts­ver­ord­nung mit Zu­stim­mung des Bun­des­ra­tes die in­halt­li­chen und for­ma­len Vor­aus­set­zun­gen für die Fest­stel­lung der Gleich­wer­tig­keit und das Ver­fah­ren fest­zu­le­gen.
§ 14 Ver­ord­nungs­er­mäch­ti­gung zu Ein­zel­hei­ten des Prü­fungs­ver­fah­rens Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um­ für Wirt­schaft und En­er­gie­ re­gel­t durch Rechts­ver­ord­nung
1.
die Ein­rich­tung der Prü­fungs­kom­mis­si­on, der Auf­ga­ben­kom­mis­si­on und der Wi­der­spruchs­kom­mis­si­on, in denen je­weils eine Per­son, die eine für die Wirt­schaft zu­stän­di­ge oder eine an­de­re obers­te Lan­des­be­hör­de ver­trit­t, den Vor­sitz hat, die Zu­sam­men­set­zung und die Be­ru­fung ihrer Mit­glie­der;
2.
die Ein­zel­hei­ten der Prü­fungs­auf­ga­ben­fin­dung, der Prü­fung und des Prü­fungs­ver­fah­rens, ins­be­son­de­re die dem An­trag auf Zu­las­sung zur Prü­fung bei­zu­fü­gen­den Un­ter­la­gen, und die Prü­fungs­ge­bie­te;
3.
die schrift­li­che und münd­li­che Prü­fung, Rück­trit­t und Aus­schlus­s von der Prü­fung, Prü­fungs­er­geb­nis, Er­gän­zungs­prü­fung, Wie­der­ho­lung der Prü­fung und die Mit­tei­lung des Prü­fungs­er­geb­nis­ses.
Die Rechts­ver­ord­nung be­dar­f nicht der Zu­stim­mung des Bun­des­ra­tes.
§ 14a Zulassungs-​ und Prü­fungs­ge­büh­ren Für alle Zulassungs-​ und Prü­fungs­ver­fah­ren und für er­folg­lo­se Wi­der­spruchs­ver­fah­ren sind Ge­büh­ren an die Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer zu zah­len; die Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer kann die Er­he­bung der Ge­büh­ren sowie deren Höhe und Fäl­lig­keit be­stim­men. Nä­he­res re­gel­t die Ge­büh­ren­ord­nung der Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer (§ 61 Abs. 2).

Drit­ter Ab­schnitt. Be­stel­lung

§ 15 Be­stel­lungs­be­hör­de Nach be­stan­de­ner Prü­fung wird der Be­wer­ber auf An­trag durch Aus­hän­di­gung einer von der Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer aus­ge­stell­ten Ur­kun­de als Wirt­schafts­prü­fer be­stell­t. Zu­stän­dig ist die Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer. Wird der An­trag auf Be­stel­lung als Wirt­schafts­prü­fer nicht in­ner­hal­b von fünf Jah­ren nach be­stan­de­ner Prü­fung ge­stell­t, so fin­den auf die Be­stel­lung die Vor­schrif­ten des § 23 Abs. 2 und 3 ent­spre­chen­de An­wen­dung. Wer gemäß § 9 Abs. 6 zu­ge­las­sen wurde, hat vor der Be­stel­lung den Nach­weis der ins­ge­samt drei­jäh­ri­gen Tä­tig­keit nach § 9 Abs. 1, ein­schließ­lich der Prü­fungs­tä­tig­keit nach § 9 Abs. 2, vor­zu­le­gen.
§ 16 Ver­sa­gung der Be­stel­lung (1) Die Be­stel­lung ist zu ver­sa­gen,
1.
wenn nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ein Grund­recht ver­wirk­t wurde;
2.
wenn in­fol­ge straf­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung die Fä­hig­keit zur Be­klei­dung öf­fent­li­cher Ämter nicht ge­ge­ben ist;
3.
so­lan­ge kein Nach­weis über den Ab­schlus­s einer nach § 54 Ab­satz 1 not­wen­di­gen Ver­si­che­rung vor­lieg­t;