chen, so kann der Be­wer­ber, der Mit­glie­d einer sol­chen Re­li­gi­ons­ge­sell­schaft ist, diese Be­teue­rungs­for­mel spre­chen.
(4) Über die Be­stel­lung ist ein Pro­to­koll auf­zu­neh­men. Das Pro­to­koll ist von dem Wirt­schafts­prü­fer und der den Eid ab­neh­men­den Per­son zu un­ter­schrei­ben. Es ist zu der Mit­glie­der­ak­te des Wirt­schafts­prü­fer­s zu neh­men.
§ 18 Be­rufs­be­zeich­nung (1) Wirt­schafts­prü­fer haben im be­ruf­li­chen Ver­kehr die Be­rufs­be­zeich­nung "Wirt­schafts­prü­fer" zu füh­ren. Frau­en­ kön­nen die Be­rufs­be­zeich­nung "Wirt­schafts­prü­fe­rin" füh­ren. Wer­den Er­klä­run­gen im Rah­men von Tä­tig­kei­ten nach § 2 Abs. 1, die Be­rufs­an­ge­hö­ri­gen ge­setz­lich vor­be­hal­ten sind, ab­ge­ge­ben, so dür­fen diese Er­klä­run­gen unter Ver­wen­dung nur der Be­rufs­be­zeich­nung und zu­sätz­lich mit einem amt­lich ver­lie­he­nen aus­län­di­schen Prü­fer­ti­tel un­ter­zeich­net wer­den.
(2) Aka­de­mi­sche Grade und Titel und Zu­sät­ze, die auf eine staat­lich ver­lie­he­ne Gra­du­ie­rung hin­wei­sen, kön­nen neben der Be­rufs­be­zeich­nung ge­führ­t wer­den. Amts- und Be­rufs­be­zeich­nun­gen sind zu­sätz­lich ge­stat­tet, wenn sie amt­lich ver­lie­hen wor­den sind und es sich um Be­zeich­nun­gen für eine Tä­tig­keit han­delt, die neben der Tä­tig­keit des Wirt­schafts­prü­fer­s aus­ge­üb­t wer­den darf (§ 43a); zu­läs­sig sind auch Fach­an­walts­be­zeich­nun­gen. Zu­sätz­lich ge­stat­tet sind auch in an­de­ren Staa­ten zu Recht ge­führ­te Be­rufs­be­zeich­nun­gen für die Tä­tig­keit als ge­setz­li­cher Ab­schluß­prü­fer oder für eine Tä­tig­keit, die neben der Tä­tig­keit als Wirt­schafts­prü­fer aus­ge­üb­t wer­den darf.
(3) Mit dem Er­lö­schen, der Rück­nah­me oder dem Wi­der­ruf der Be­stel­lung oder wäh­rend einer Be­ur­lau­bung er­lischt die Be­fug­nis­, die Be­rufs­be­zeich­nung zu füh­ren. Die Be­rufs­be­zeich­nung darf auch nicht mit einem Zu­satz, der auf die frü­he­re Be­rech­ti­gung hin­weist, ge­führ­t wer­den.
(4) Die Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer kann Be­rufs­an­ge­hö­ri­gen, die wegen hohen Al­ters­ oder aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den auf die Rech­te aus der Be­stel­lung ver­zich­ten und keine be­ruf­li­che Tä­tig­keit mehr aus­üben, auf An­trag die Er­laub­nis er­tei­len, wei­ter­hin die Be­rufs­be­zeich­nung zu füh­ren. Die Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer kann diese Er­laub­nis zu­rück­neh­men oder wi­der­ru­fen, wenn nach­träg­lich Um­stän­de be­kann­t wer­den oder ein­tre­ten, die das Er­lö­schen, die Rück­nah­me oder den Wi­der­ruf der Be­stel­lung nach sich zie­hen wür­den oder zur Ab­leh­nung der Er­laub­nis hät­ten füh­ren kön­nen. Vor der Rück­nah­me oder dem Wi­der­ruf der Er­laub­nis ist der oder die Be­trof­fe­ne zu hören.
§ 19 Er­lö­schen der Be­stel­lung (1) Die Be­stel­lung er­lischt durch
1.
Tod,
2.
Ver­zicht,
3.
un­an­fecht­ba­re Aus­schlie­ßung aus dem Beruf.

(2) Der Ver­zicht ist schrift­lich ge­gen­über der Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer zu er­klä­ren.
§ 20 Rück­nah­me und Wi­der­ruf der Be­stel­lung (1) Die Be­stel­lung ist mit Wir­kung für die Zu­kunft zu­rück­zu­neh­men, wenn nach­träg­lich Tat­sa­chen be­kannt­wer­den, bei deren Kennt­nis die Be­stel­lung hätte ver­sag­t wer­den müs­sen.
(2) Die Be­stel­lung ist zu wi­der­ru­fen, wenn Be­rufs­an­ge­hö­ri­ge
1.
nicht ei­gen­ver­ant­wort­lich tätig sind oder eine Tä­tig­keit aus­üben, die mit dem Beruf nach § 43 Ab­satz 2 Satz 1, § 43a Ab­satz 3 Satz 1 oder § 44a Satz 1 un­ver­ein­bar ist und nicht nach § 43a Ab­satz 3 Satz 2 oder 3 oder § 44a Satz 2 ge­neh­mig­t ist;