2.
Ver­pflich­tun­gen zur Er­fül­lung von Un­ter­halts­an­sprü­chen eines Kin­des,
3.
Ver­pflich­tun­gen zur Er­fül­lung von Un­ter­halts­an­sprü­chen nach § 1615l des Bür­ger­li­chen Ge­setz­buchs.

(2) Die Zu­stel­lung von Ur­kun­den, die eine Ver­pflich­tung nach Ab­satz 1 Nr. 2 oder 3 zum Ge­gen­stan­d haben, kann auch da­durch­ voll­zo­gen wer­den, daß der Schuld­ner eine be­glau­big­te Ab­schrift der Ur­kun­de aus­ge­hän­dig­t er­hält; § 173 Satz 2 und 3 der Zi­vil­pro­zeß­ord­nung gilt ent­spre­chend.
§ 68 Die Län­der sind be­fug­t, durch Ge­setz die Zu­stän­dig­keit für die öf­fent­li­che Be­glau­bi­gung von Ab­schrif­ten oder Un­ter­schrif­ten an­de­ren Per­so­nen­ oder Stel­len zu über­tra­gen.
§ 69 (weg­ge­fal­len)

C). Amt­li­che Be­glau­bi­gun­gen

§ 70 Die­ses Ge­setz gilt nicht für amt­li­che Be­glau­bi­gun­gen, mit denen eine Ver­wal­tungs­be­hör­de zum Zwe­cke der Ver­wen­dung in Ver­wal­tungs­ver­fah­ren oder für sons­ti­ge Zwe­cke, für die eine öf­fent­li­che Be­glau­bi­gung nicht vor­ge­schrie­ben ist, die Echt­heit einer Un­ter­schrift oder eines Hand­zei­chens oder die Rich­tig­keit der Ab­schrift einer Ur­kun­de be­zeug­t, die nicht von einer Ver­wal­tungs­be­hör­de aus­ge­stellt ist. Die Be­weis­kraft die­ser amt­li­chen Be­glau­bi­gun­gen be­schränk­t sich auf den in dem Be­glau­bi­gungs­ver­mer­k ge­nann­ten Ver­wen­dungs­zweck. Die Be­fug­nis­ der Ver­wal­tungs­be­hör­den, Ab­schrif­ten ihrer ei­ge­nen Ur­kun­den oder von Ur­kun­den an­de­rer Ver­wal­tungs­be­hör­den in der dafür vor­ge­‑
schrie­be­nen Form mit un­ein­ge­schränk­ter Be­weis­kraft zu be­glau­bi­gen, bleib­t un­be­rühr­t.

D). Ei­des­statt­li­che Ver­si­che­run­gen in Ver­wal­tungs­ver­fah­ren

§ 71 Die­ses Ge­setz gilt nicht für die Auf­nah­me ei­des­statt­li­cher Ver­si­che­run­gen in Ver­wal­tungs­ver­fah­ren.

E). Er­klä­run­gen ju­ris­ti­scher Per­so­nen­ des öf­fent­li­chen Rechts

§ 72 Die bundes-​ oder lan­des­recht­lich vor­ge­schrie­be­ne Beidrü­ckung des Dienst­sie­gels bei Er­klä­run­gen ju­ris­ti­scher Per­so­nen­ des öf­fent­li­chen Rechts wird durch die öf­fent­li­che Be­ur­kun­dung er­setz­t.

F). Be­reit­s er­rich­te­te Ur­kun­den

§ 73 (1) §§ 45 bis 49, 51, 52, 54 die­ses Ge­set­zes­ gel­ten auch für Ur­kun­den, die vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes­ er­rich­tet wor­den sind. Dies gilt auch, wenn die Be­ur­kun­dungs­zu­stän­dig­keit weg­ge­fal­len ist.
(2) Eine vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes­ er­teil­te Aus­fer­ti­gung einer Nie­der­schrift ist auch dann als von An­fang an wirk­sam an­zu­se­hen, wenn sie den Vor­schrif­ten die­ses Ge­set­zes­ ge­nüg­t.
(3) § 2256 Abs. 1, 2 des Bür­ger­li­chen Ge­setz­buchs gilt auch für Tes­ta­men­te, die vor dem In­kraft­tre­ten die­ses Ge­set­zes­ vor einem