ge­set­zes­) ist aus­ge­schlos­sen. Die Über­tra­gung er­folg­t unter Vor­aus­set­zun­gen, die für jeden Drit­ten gleich­wer­tig sind. Dies gilt be­son­der­s für Be­triebs­zei­ten, das Vor­hal­ten von be­trieb­li­chen Ein­rich­tun­gen sowie Auf­la­gen für die Be­triebs­füh­rung. Ho­heit­li­che Be­fug­nis­se gehen nicht über; die §§ 4, 17 und 18f bis 19a fin­den An­wen­dung.
(3) Für das Recht, einen Ne­ben­be­trie­b an der Bun­des­au­to­bahn zu be­trei­ben, hat der Kon­zes­si­ons­in­ha­ber eine umsatz-​ oder ab­satz­ab­hän­gi­ge Kon­zes­si­ons­ab­ga­be an den Bund zu ent­rich­ten. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um­ für Ver­kehr und di­gi­ta­le In­fra­struk­tur wird er­mäch­tig­t, durch Rechts­ver­ord­nung im Ein­ver­neh­men mit dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um­ der Fi­nan­zen ohne Zu­stim­mung des Bun­des­ra­tes die Höhe der Kon­zes­si­ons­ab­ga­be fest­zu­set­zen und die Vor­aus­set­zun­gen sowie das Ver­fah­ren zur Er­he­bung der Kon­zes­si­ons­ab­ga­be zu re­geln. Die Höhe der Kon­zes­si­ons­ab­ga­be hat sich an dem Wert des wirt­schaft­li­chen Vor­teils aus­zu­rich­ten, der dem Kon­zes­si­ons­in­ha­ber durch das Recht zu­wächst, einen Ne­ben­be­trie­b an der Bun­des­au­to­bahn zu be­trei­ben; sie darf höchs­ten­s 1,53 Euro pro ein­hun­der­t Liter ab­ge­ge­be­nen Kraft­stoff­s und höchs­ten­s 3 vom Hun­der­t von an­de­ren Um­sät­zen be­tra­gen. Die Kon­zes­si­ons­ab­ga­be ist an das Bun­des­amt­ für Gü­ter­ver­kehr zu ent­rich­ten.
(4) Vor­schrif­ten über Sperr­zei­ten gel­ten nicht für Ne­ben­be­trie­be. Al­ko­hol­hal­ti­ge Ge­trän­ke dür­fen in der Zeit von 0.00 Uhr bis 7.00 Uhr weder aus­ge­schenk­t noch ver­kauft wer­den.
§ 16 Pla­nun­gen (1) Das Fernstraßen-​Bundesamt be­stimmt im Be­neh­men mit den Lan­des­pla­nungs­be­hör­den der be­tei­lig­ten Län­der die Pla­nung und Li­ni­en­füh­rung der Bun­des­fern­stra­ßen. Dies gilt nicht für den Neu­bau von Orts­um­ge­hun­gen. Eine Orts­um­ge­hung ist der Teil einer Bun­des­stra­ße, der der Be­sei­ti­gung einer Orts­durch­fahr­t dient.
(2) Bei der Be­stim­mung der Li­ni­en­füh­rung sind die von dem Vor­ha­ben be­rühr­ten öf­fent­li­chen Be­lan­ge ein­schließ­lich der Um­welt­ver­träg­lich­keit und des Er­geb­nis­ses des Raum­ord­nungs­ver­fah­rens im Rah­men­ der Ab­wä­gung zu be­rück­sich­ti­gen. Die Be­stim­mung der Li­ni­en­füh­rung ist in­ner­halb einer Frist von drei Mo­na­ten ab­zu­schlie­ßen.
(3) Wenn Orts­pla­nun­gen oder Lan­des­pla­nun­gen die Än­de­rung be­stehen­der oder die Schaf­fung neuer Bun­des­fern­stra­ßen zur Folge haben kön­nen, ist die zu­stän­di­ge Stra­ßen­bau­be­hör­de des Lan­des oder das Fernstraßen-​Bundesamt, so­weit dem Bund die Ver­wal­tung einer Bun­des­fern­stra­ße zu­steht, zu be­tei­li­gen. Sie haben die Be­lan­ge der Bun­des­fern­stra­ßen in dem Ver­fah­ren zu ver­tre­ten. Bun­des­pla­nun­gen haben grund­sätz­lich Vor­rang vor Orts- und Lan­des­pla­nun­gen.
§ 16a Vor­ar­bei­ten (1) Ei­gen­tü­mer und sons­ti­ge Nut­zungs­be­rech­tig­te haben zur Vor­be­rei­tung der Pla­nung und der Bau­durch­füh­rung not­wen­di­ge Ver­mes­sun­gen, Boden-​ und Grund­was­ser­un­ter­su­chun­gen ein­schließ­lich der vor­über­ge­hen­den An­brin­gung von Mar­kie­rungs­zei­chen und sons­ti­gen Vor­ar­bei­ten durch die Stra­ßen­bau­be­hör­de oder die Ge­sell­schaft pri­va­ten Rechts im Sinne des In­fra­struk­tur­ge­sell­schafts­er­rich­tungs­ge­set­zes­ im Rah­men­ ihrer je­wei­li­gen Zu­stän­dig­kei­ten oder von den zu­stän­di­gen Be­hör­den Be­auf­trag­te zu dul­den. Woh­nun­gen dür­fen nur mit Zu­stim­mung des Woh­nungs­in­ha­ber­s be­tre­ten wer­den. Satz 2 gilt nicht für Arbeits-​, Betriebs-​ oder Ge­schäfts­räu­me wäh­ren­d der je­wei­li­gen Arbeits-​, Geschäfts-​ oder Auf­ent­halts­zei­ten.
(2) Die Ab­sicht, sol­che Ar­bei­ten aus­zu­füh­ren, ist dem Ei­gen­tü­mer oder sons­ti­gen Nut­zungs­be­rech­tig­ten min­des­ten­s zwei Wo­chen vor­her un­mit­tel­bar oder durch orts­üb­li­che Be­kannt­ma­chung in den Ge­mein­de­n, in deren Be­reich die Vor­ar­bei­ten durch­zu­füh­ren sind, be­kannt zu geben.