den Wir­kung recht­fer­ti­gen, so kann der durch den Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­s oder die Plan­ge­neh­mi­gung Be­schwer­te einen hier­auf ge­stütz­ten An­trag nach § 80 Abs. 5 Satz 1 der Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung in­ner­halb einer Frist von einem Monat stel­len. Die Frist be­ginnt mit dem Zeit­punkt, in dem der Be­schwer­te von den Tat­sa­chen Kennt­nis er­lang­t.
(5) Der Klä­ger hat in­ner­halb einer Frist von zehn Wo­chen ab Kla­ge­er­he­bung die zur Be­grün­dung sei­ner Klage die­nen­den Tat­sa­chen und Be­weis­mit­tel an­zu­ge­ben. Er­klä­run­gen und Be­weis­mit­tel, die erst nach Ab­lauf die­ser Frist vor­ge­bracht wer­den, sind nur zu­zu­las­sen, wenn der Klä­ger die Ver­spä­tung ge­nü­gen­d ent­schul­dig­t. Der Ent­schul­di­gungs­grun­d ist auf Ver­lan­gen des Ge­richts glaub­haft zu ma­chen. Satz 2 gilt nicht, wenn es mit ge­rin­gem Auf­wan­d mög­lich ist, den Sach­ver­hal­t auch ohne Mit­wir­kung des Klä­ger­s zu er­mit­teln. Die Frist nach Satz 1 kann durch den Vor­sit­zen­den oder den Be­richt­erstat­ter auf An­trag ver­län­ger­t wer­den, wenn der Klä­ger in dem Ver­fah­ren, in dem die an­ge­foch­te­ne Ent­schei­dung er­gan­gen ist, keine Mög­lich­keit der Be­tei­li­gung hatte. § 6 des Umwelt-​Rechtsbehelfsgesetzes ist nicht an­zu­wen­den.
(6) (weg­ge­fal­len)
§ 17f An­la­gen der Ver­kehrs­über­wa­chung, der Un­fall­hil­fe und des Zolls Die der Si­cher­heit und Ord­nung die­nen­den An­la­gen an Bun­des­fern­stra­ßen, wie Po­li­zei­sta­tio­nen­, Ein­rich­tun­gen der Un­fall­hil­fe, Hub­schrau­ber­lan­de­plät­ze, kön­nen, wenn sie eine un­mit­tel­ba­re Zu­fahr­t zu den Bun­des­fern­stra­ßen haben, zur Fest­set­zung der Flä­chen­ in die Plan­fest­stel­lung ein­be­zo­gen wer­den. Das Glei­che gilt für Zoll­an­la­gen an Bun­des­fern­stra­ßen.
§ 17g Ver­öf­fent­li­chung im In­ter­net­ Wird der Plan nicht nach § 27a Ab­satz 1 des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zes­ oder § 20 des Ge­set­zes­ über die Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung zu­gäng­lich ge­macht, ist die­ser vom Trä­ger des Vor­ha­bens zur Bür­ger­infor­ma­ti­on über das In­ter­net­ zu­gäng­lich zu ma­chen. § 23 des Ge­set­zes­ über die Um­welt­ver­träg­lich­keits­prü­fung gilt ent­spre­chend. Maß­geb­lich ist der In­hal­t des im Rah­men­ des Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­rens zur Ein­sicht aus­ge­leg­ten Plans. Hier­auf ist bei der Zu­gäng­lich­ma­chung hin­zu­wei­sen.
§ 17h Pro­jekt­ma­na­ger Die An­hö­rungs­be­hör­de kann einen Drit­ten mit der Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von Ver­fah­rens­schrit­ten, ins­be­son­de­re
1.
der Er­stel­lung von Ver­fah­rens­leit­plä­nen­ unter Be­stim­mung von Ver­fah­rens­ab­schnit­ten und Zwi­schen­ter­mi­nen,
2.
der Fris­ten­kon­trol­le,
3.
der Ko­or­di­nie­rung von er­for­der­li­chen Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten,
4.
dem Ent­wur­f eines An­hö­rungs­be­richts,
5.
der ers­ten Aus­wer­tung der ein­ge­reich­ten Stel­lung­nah­men,
6.
der or­ga­ni­sa­to­ri­schen Vor­be­rei­tung eines Er­ör­te­rungs­ter­min­s und
7.
der Lei­tung eines Er­ör­te­rungs­ter­min­s
auf Vor­schlag oder mit Zu­stim­mung des Vor­ha­ben­trä­ger­s be­auf­tra­gen. § 73 Ab­satz 9 des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zes­ bleib­t un­be­rühr­t. Die Ent­schei­dung über den Plan­fest­stel­lungs­an­trag ver­bleib­t bei der zu­stän­di­gen Be­hör­de.