Ri­si­ko­trä­ger gel­ten zudem die Ge­schäfts­lei­ter nach Ab­satz 2 sowie die Mit­glie­der des Verwaltungs-​ oder Auf­sichts­or­gans im Sinne des § 25d.
(22) (weg­ge­fal­len)
(23) (weg­ge­fal­len)
(24) Re­fi­nan­zie­rungs­un­ter­neh­men sind Un­ter­neh­men, die Ge­gen­stän­de oder An­sprü­che auf deren Über­tra­gung aus ihrem Ge­schäfts­be­trieb an fol­gen­de Un­ter­neh­men zum Zwe­cke der ei­ge­nen Re­fi­nan­zie­rung oder der Re­fi­nan­zie­rung des Über­tra­gungs­be­rech­tig­ten ver­äu­ßern oder für diese treu­hän­de­risch ver­wal­ten:
1.
Zweck­ge­sell­schaf­ten,
2.
Re­fi­nan­zie­rungs­mit­t­ler,
3.
Kre­dit­in­sti­tu­te mit Sitz in einem Staat des Eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­raums,
4.
Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men mit Sitz in einem Staat des Eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­raums,
5.
Pen­si­ons­fonds oder Pen­si­ons­kas­sen im Sinne des Ge­set­zes zur Ver­bes­se­rung der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung (Be­triebs­ren­ten­ge­setz) oder
6.
eine in § 2 Ab­satz 1 Num­mer 1, 2 oder 3a ge­nann­te Ein­rich­tung.
Un­schäd­lich ist, wenn die Re­fi­nan­zie­rungs­un­ter­neh­men da­ne­ben wirt­schaft­li­che Ri­si­ken wei­ter­ge­ben, ohne dass damit ein Rechts­über­gang ein­her­geht.
(25) Re­fi­nan­zie­rungs­mit­t­ler sind Kre­dit­in­sti­tu­te, die von Re­fi­nan­zie­rungs­un­ter­neh­men oder an­de­ren Re­fi­nan­zie­rungs­mit­t­lern Ge­gen­stän­de aus dem Ge­schäfts­be­trieb eines Re­fi­nan­zie­rungs­un­ter­neh­mens oder An­sprü­che auf deren Über­tra­gung er­wer­ben, um diese an Zweck­ge­sell­schaf­ten oder Re­fi­nan­zie­rungs­mit­t­ler zu ver­äu­ßern; un­schäd­lich ist, wenn sie da­ne­ben wirt­schaft­li­che Ri­si­ken wei­ter­ge­ben, ohne dass damit ein Rechts­über­gang ein­her­geht.
(26) Zweck­ge­sell­schaf­ten sind Un­ter­neh­men, deren we­sent­li­cher Zweck darin be­steht, durch Emis­si­on von Fi­nanz­in­stru­men­ten oder auf sons­ti­ge Weise Gel­der auf­zu­neh­men oder an­de­re ver­mö­gens­wer­te Vor­tei­le zu er­lan­gen, um von Re­fi­nan­zie­rungs­un­ter­neh­men oder Re­fi­nan­zie­rungs­mit­t­lern Ge­gen­stän­de aus dem Ge­schäfts­be­trieb eines Re­fi­nan­zie­rungs­un­ter­neh­mens oder An­sprü­che auf deren Über­tra­gung zu er­wer­ben; un­schäd­lich ist, wenn sie da­ne­ben wirt­schaft­li­che Ri­si­ken über­neh­men, ohne dass damit ein Rechts­über­gang ein­her­geht.
(27) In­ter­ne An­sät­ze im Sinne die­ses Ge­set­zes sind die An­sät­ze nach Ar­ti­kel 143 Ab­satz 1, Ar­ti­kel 221, 225 und 265 Ab­satz 2, Ar­ti­kel 283, 312 Ab­satz 2 und Ar­ti­kel 363 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013 in der je­weils gel­ten­den Fas­sung.
(28) Har­tes Kern­ka­pi­tal im Sinne die­ses Ge­set­zes ist das harte Kern­ka­pi­tal gemäß Ar­ti­kel 26 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 575/2013 in der je­weils gel­ten­den Fas­sung.
(29) Woh­nungs­un­ter­neh­men mit Spar­ein­rich­tung im Sinne die­ses Ge­set­zes sind Un­ter­neh­men in der Rechts­form der ein­ge­tra­ge­nen Ge­nos­sen­schaft,
1.
die keine CRR-​Institute oder Fi­nanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tu­te sind und keine Be­tei­li­gung an einem In­sti­tut oder Fi­nanz­un­ter­neh­men be­sit­zen,
2.
deren Un­ter­neh­mens­ge­gen­stand über­wie­gend darin be­steht, den ei­ge­nen Woh­nungs­be­stand zu be­wirt­schaf­ten,
3.
die da­ne­ben als Bank­ge­schäft aus­schließ­lich das Ein­la­gen­ge­schäft im Sinne des Ab­sat­zes 1 Satz 2 Num­mer 1 be­trei­ben, je­doch be­schränkt auf
a)
die Ent­ge­gen­nah­me von Spar­ein­la­gen,
b)
die Aus­ga­be von Na­mens­schuld­ver­schrei­bun­gen und
c)
die Be­grün­dung von Bank­gut­ha­ben mit Zins­an­samm­lung zu Zwe­cken des § 1 Ab­satz 1 des Altersvorsorgeverträge-​Zertifizierungsgesetzes vom 26.